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Ein Toter

Vier Radfahrer in NÖ von Lkw niedergemäht

Ein Lkw hatte bei Mainburg in Niederösterreich eine Gruppe von vier Radfahrern erfasst. Einer wurde dabei getötet. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Ein Todesopfer und zwei Schwerverletzte hat am Dienstagnachmittag ein Verkehrsunfall auf der B39 im Pielachtal gefordert. Ein Sattelzug hatte kurz nach 17.00 Uhr bei Mainburg eine Gruppe von vier Radfahrern erfasst. Für einen 59-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Zwei Männer (38 und 42) wurden in Krankenhäuser geflogen. Ein vierter Radfahrer (62) wurde leicht verletzt.

Der 25 Jahre alte Lenker des Schwerfahrzeuges hatte auf der Fahrt von Hofstetten-Grünau in Richtung Mainburg in einer lang gezogenen Kurve auf der Pielachtal-Bundesstraße ein Überholmanöver durchgeführt, als er laut Sicherheitsdirektion ein Scheppern und im gleichen Moment mehrere Personen wahrnahm, die in Richtung Wald katapultiert wurden. Laut NÖ Rettungsleitstelle LEBIG waren die Radfahrer dem Sattelzug entgegen gekommen. Der 59-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Die Reanimation blieb erfolglos.

Die Notarzthubschrauber "Christophorus 15" und "Christophorus 2" flogen die Opfer im Alter von 38 und 42 Jahren in die Krankenhäuser Krems und St. Pölten. Einer der Männer hatte laut LEBIG und ÖAMTC Brustkorb- und Beinverletzungen erlitten. Er musste intubiert werden. Mit Hand- und Armverletzungen wurde der andere Radfahrer abtransportiert. Ein 62-Jähriger kam mit leichten Verletzungen und einem schweren Schock davon.

An der Unglücksstelle waren auch zwei Fahrzeuge des Roten Kreuzes St. Pölten im Einsatz. Aus Rabenstein und Hofstetten-Grünau rückten die praktischen Ärzte aus, um an der Unfallstelle zu helfen. Der Lkw-Lenker blieb bei der folgenschweren Karambolage unversehrt.



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