Brandinferno: Tote Rinder, zwei Personen verletzt

Großeinsatz beim Vollbrand eines Heustadls

Brandinferno: Tote Rinder, zwei Personen verletzt

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Die Hofbesitzer wurden durch das Geschrei der Tiere geweckt. 

OÖ. Dramatische Szenen spielten sich am späten Sonntagabend in einem Heustadl eines Bauernhofs ab. Die Besitzer wurden kurz nach Mitternacht durch den Lärm der Rinder aus dem Schlaf gerissen. Die Feuerwehr wurde umgehend alarmiert. Rund 122 Einsatzkräfte waren vor Ort. Während sich diese auf den Weg gemacht hatten, versuchte der Sohn (21) des Hofbesitzers mit zwei Handfeuerlöschern den Brand unter Kontrolle zu bringen. Der Landwirt selbst schaffte es noch, einen Traktor aus dem brennenden Gebäude zu holen. Beim Versuch, seine Tiere zu retten, wurde der 53-Jährige verletzt, er musste zur Untersuchungs ins Spital.

Brandinferno: Tote Rinder, zwei Personen verletzt
© Manfred Fesl
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Traurige Gewissheit: Nicht alle Rinder konnten aus den Flammen gerettet werden. Auch ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz verletzt. Ein panisches Tier soll ihn umgerannt haben. Warum das Gebäude zu brennen begann, wird derzeit noch untersucht. Der Sachschaden ist erheblich. Es dauert die ganze Nacht, bis das Feuer unter Kontrolle gebracht wurde. 

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