Eine 43-jährige Einzelhandelskauffrau aus Tirol hat in ihrer Firma im Bezirk Ried im Innkreis 290.000 Euro für sich abgezweigt.
Die Frau war bei der Firma in den Jahren 1993 bis 2005 als Buchhalterin beschäftigt und hatte die Verantwortung über sämtliche Firmenkonten. Seit Jänner 1995 soll sie sich in regelmäßigen Abständen an der Firmenkassa bedient haben. Ihr wird vorgeworfen, insgesamt 148 Mal illegal Geldbeträge entnommen zu haben. Um ihre Taten zu vertuschen, soll die 43-Jährige jeweils gefälschte Materialrechnungen einer Zulieferfirma eingebucht haben.
Die Sache flog auf, weil ihr Arbeitgeber wusste, dass mit der Lieferfirma schon seit längerem keine Geschäftsverbindung bestand. Das Landesgericht Ried stellte einen Haftbefehl aus. Sie wurde in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.