Ostern

EU-Eierangebot bleibt knapp - Auswirkungen auf OÖ

Die Versorgungslage am österreichischen Eiermarkt ist derzeit angespannt, bleibt jedoch überschaubar.  

OÖ. Eine Reihe von Faktoren hat das Angebot am Eiermarkt gedrosselt. Viele Betriebe haben zwischen 2020 und 2024 wegen hoher Baukosten, volatiler Märkte und fehlender Hofnachfolge keine neuen Stallungen errichtet, einige haben die Produktion eingestellt. Parallel dazu verlangsamt der EU-weite Umbau von Käfig- zu Alternativhaltungen das Produktionsvolumen: Was langfristig mehr Tierwohl bringt, führt kurzfristig zu niedrigeren Erträgen. Gleichzeitig prägt die Vogelgrippe den europäischen Markt so stark wie selten zuvor. „Für uns Österreich bedeutet das: Die Lage ist angespannt, aber beherrschbar. Zwar fehlen punktuell insbesondere Freiland- und Bioeier, doch die Handelsketten und Packstellen signalisieren stabile Lieferfähigkeit – auch Richtung Ostern“, sagt Franz Waldenberger, Präsident der Landwirtschaftskammer OÖ.

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