Statistik-Neuerung

Mia, Laura, Hannah führen die Linzer Statistik an

Knapp jeder 50. Bub wurde in Linz Noah oder Noa genannt. 

Linz. Die Stadt Linz hat ihre aktuelle Vornamensstatistik auf Basis der Linzer Hauptwohnsitzbevölkerung zum Stichtag 1. Jänner 2026 ausgewertet. Bei den Neugeborenen des Jahres 2025 stehen dieses Mal Mia, Laura und Hannah sowie Noah, Adam und Liam an der Spitze. 

Ab diesem Jahr veröffentlicht die Stadt Linz die Vornamensstatistik ausschließlich in der jeweiligen Originalschreibweise. Auf eine etymologische Zuordnung wird künftig verzichtet. Der Grund dafür ist nachvollziehbar: Eine seriöse und dauerhaft aktuelle Zuordnung der stetig wachsenden Zahl an Vornamen zu ihrer sprachlichen Herkunft ist langfristig nicht wartbar. Auch Statistik Austria hat sich bereits im Jahr 2021 aus genau diesem Grund wieder auf die Veröffentlichung der Vornamensstatistik in Originalschreibweise zurückgezogen.

Die zunehmende Namensvielfalt in Linz lässt sich auch statistisch belegen. Eine Analyse der Stadtforschung zeigt: Vor zehn Jahren reichten bei Mädchen wie Buben jeweils rund 80 der häufigsten Vornamen aus, um die Hälfte aller Neugeborenen abzudecken. Im Jahr 2025 waren dafür bereits rund 120 Vornamen notwendig – Tendenz weiter steigend.

Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) betont: „Die Linzer Vornamensstatistik soll zeigen, wie bunt und vielfältig unsere Stadt ist – und nicht politisch aufgeladen werden. Mit der Konzentration auf die Originalschreibweise sorgen wir für Transparenz, Nachvollziehbarkeit und eine langfristig vergleichbare Statistik. Die Vornamensstatistik soll wieder das sein, was sie eigentlich ist: ein spannender Blick auf Trends und Vielfalt in der Namenswahl.“

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