Ein Beispiel aus der Liste: Auf eine Knie-OP muss man Braunau 14 Wochen warten, im Kepler Uniklinikum 96 Wochen.
OÖ. Eine jahrelange Forderung wurde nun umgesetzt. „Mit der neuen, zentralen Übersicht zu OP-Wartezeiten schaffen wir nun in Oberösterreich ein deutliches Plus an Transparenz für Patientinnen und Patienten. Ab sofort sind die Wartezeiten der Fondskrankenanstalten gebündelt auf unserer Homepage abrufbar – übersichtlich, nachvollziehbar und quartalsweise aktualisiert. Das ermöglicht den Patientinnen und Patienten eine transparente Einsicht und damit die Auswahl eines Krankenhausstandorts mit kürzeren Wartezeiten“, sagt Gesundheits-Landesrätin LH-Stv Christine Haberlander (ÖVP).
Die Reihung erfolge selbstverständlich nach medizinischer Dringlichkeit: Notfälle werden sofort versorgt, akute Fälle so rasch wie möglich, planbare Eingriffe nach Anmeldedatum.
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Bis dato sind die Wartezeiten jeweils von den einzelnen Spitälern und gesammelt von der Oberösterreichischen Gesundheitsholding aufgelistet worden.
Die kürzesten Wartezeiten mit den jeweiligen Kliniken werden zuerst aufgelistet. Nicht jedes Krankenhaus bietet jede Leistung an, daher wird ergänzend auch auf die Detailinformationen der jeweiligen Häuser verwiesen. Erfasst sind jene häufigen planbaren Eingriffe, die sowohl gesetzlich vorgesehen sind als auch regelmäßig nachgefragt werden: Katarakt, Knie- und Hüftprothesen, Wirbelsäuleneingriffe sowie Varizen, Nasenpolypen und Mandelentfernungen.