Schreck und Schock in Magdalensberg nördlich von Klagenfurt in Kärnten: Eine Volksschülerin (11) wurde beim Spielen im Freien offenbar von eine giftigen Hornviper gebissen.
Ktn. Passiert ist der Zwischenfall am Montag in einer Pause der örtlichen Volksschule. Das Mädchen hatte beim Spielen mit anderen Kindern durch einen Zaun nach draußen gegriffen, um ein Stück Alufolie aufzuheben, als es plötzlich einen komischen Schmerz verspürte.
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Dass es sich um einen Schlangenbiss gehandelt hat, entdeckte erst der Vater des Teenies, der Alarm schlug und die Rettungskette einleitete. Daraufhin wurde seine Tochter ins Spital geflogen. Welche Schlange genau zugebissen hat, konnte zunächst nicht mit Sicherheit gesagt werden. Ein Foto der Wunde wurde an den Reptilienzoo Happ geschickt. Laut den Experten ließ die Bisswunde auf eine giftige Hornotter bzw. Hornviper schließen, deren Giftdrüsen im Frühjahr zum Glück noch nicht gefüllt sind, sodass die Sache nicht ganz so schlimm ausging und auch kein Anti-Serum nötig war.
Die Vipera ammodytes, auch Sandviper oder Europäische Sandotter genannt, gilt als die giftigste Schlange Europas. Sie ist in Österreich in Kärnten und in der Steiermark heimisch und zeichnet sich durch ein kleines Horn auf der Nase sowie ein Zickzackband aus. Sie bevorzugt trockene, felsige Hänge, Geröllhalden und Steinmauern und ist wärmeliebend.