Mit dem Boom der Scooter kam die Unsicherheit auf die Straßen und Gehsteige.
OÖ. Nach dem Fortgehen ist die Heimfahrt mit dem E-Scooter viel günstiger als ein Taxi – aber auch deutlich gefährlicher.
Die aktuellen Auswertungen der Verkehrsdaten zeigen, dass die Alkoholanzeigen bei E-Scootern nach der Straßenverkehrsordnung (§ 5 StVO) von 101 im Jahr 2024 auf 170 im Jahr 2025 gestiegen sind.
Auch bei den Suchtmittelanzeigen ist ein klarer Anstieg erkennbar: von 37 Anzeigen im Jahr 2024 auf 127 im Jahr 2025. Diese Entwicklung unterstreicht, dass E-Scooter zunehmend in Deliktlagen eingebunden sind, die bislang vor allem mit dem motorisierten Individualverkehr in Verbindung gebracht wurden.
„Diese Zahlen zeigen sehr deutlich, dass es beim Thema E-Scooter noch immer ein massives Problembewusstsein gibt – oder besser gesagt: fehlt“, sagt Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FPÖ). „E-Scooter sind keine Spielzeuge. Wer alkoholisiert oder unter Suchtmitteleinfluss unterwegs ist, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer."
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Es werden Forderungen nach einer Kampagne nach Vorbild der Wiener Polizei laut. "Wien rollt sicher"-Infoblätter in einfacher Sprache, Piktogramme und QR-Codes zu Videomaterial klären seit Sommer Nutzer – aber auch Passanten – auf.