Der Antrag auf Änderung des Flächenwidmungsplanes wird nun von der Stadt Linz sorgfältig geprüft und entsprechend bearbeitet.
OÖ. Nach langem Hin und Her ist nun ein entscheidender Schritt für den geplanten Campus der Digitaluniversität IT:U in Linz gemacht worden. Der Umwidmungsantrag für das Areal des Biologiezentrums wurde vom Land laut orf.at offiziell eingebracht. Das Gelände liegt zwischen Universität und WIST-Heim und Das unbebaute Grundstück neben dem Biologiezentrum ist aktuell als Grünfläche gewidmet, durch den Antrag soll das Areal von „Bauland Sondernutzung Museum“ auf „Bauland Sondernutzung Universität + Museum“ umgewidmet werden. Mit der beantragten Umwidmung soll der Weg frei werden, das Areal künftig auch für universitäre Zwecke zu nutzen. An der Stadt Linz liegt nun die Prüfung.
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Gegner sehen eine Gefährdung der Kaltlufttrasse. "Das Vorkommen streng geschützter Arten, wie des Hellen Wiesenknopf-Ameisenbläulings, stellt eine hohe rechtliche Hürde dar, die zeitnahe Baufortschritte gefährden könnte", sagt Alexander Jäger von der Bürger:innen-Initiative „Retten wir den Grüngürtel“. Der Standort biete zudem keine Flächen für ein organisches Wachstum der Universität. Eine spätere Erweiterung der Institute wäre in dieser Randlage faktisch ausgeschlossen. Es drohe ein Verkehrskollaps. Es sei für die Initiative kaum vorstellbar, 5.000 Studierende und Mitarbeitende zusätzlich zum bestehenden JKU-Verkehr durch ein gewachsenes Wohngebiet zu führen.
Derzeit ist die Digitaluniversität auf mehrere provisorische Standorte verteilt.