Im Innviertel

Ungewohnt niedrige Grundwasserstände in Oberösterreich zum Jahresbeginn

Analog zu den niedrigen Grundwasserständen erreichen auch die Flüsse und Seen in Oberösterreich aktuell nur niedrige Wasserstände. 

. Im Vorjahr fiel nur rund 85 Prozent des durchschnittlichen Jahresniederschlags. Das macht sich zum Jahresbeginn nun auch bei den zahlreichen Grundwassermessstellen des Hydrographischen Dienstes des Landes Oberösterreich bemerkbar.  

Speziell im Inn- und Hausruckviertel, wo das Defizit im Jahr 2025 örtlich mehr als ein Drittel der Jahressumme beträgt, machte die Trockenheit zeitweise Probleme. An der Wetterstation Ried im Innkreis fielen mit 640 mm nur 65 Prozent der normalen Jahresniederschlagssumme.
Für die aktuelle Jahreszeit sind die Grundwasserstände in Oberösterreich niedrig, absolut gesehen wurden allerdings schon niedrigere Werte erreicht. Betroffen von niedrigen Grundwasserständen sind aktuell vor allem das Inn- und Hausruckviertel, das Traunviertel sowie die Pyhrn-Priel-Region.

„Die Bedrohung durch die voranschreitende Klimakrise wird immer sichtbarer und die Folgen werden am Beispiel der Wasserversorgung für uns alle direkt spürbar. Durch den Klimawandel und den daraus resultierenden Dürrephasen hatten wir auch in den letzten Jahren oft sehr niedrige Grundwasserstände zu verzeichnen. Von den niedrigsten Werten sind wir derzeit an unseren Messstellen aber noch weit entfernt. Die Prognosen unserer Expertinnen und Experten gehen derzeit davon aus, dass sich die Grundwasserspeicher durch die Schneeschmelze und neue Niederschläge in nächster Zeit wieder füllen“, beruhigt Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne).

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