Bremsen defekt

Polizei stoppte zwei Autowracks auf A 2

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Die Lenker aus Rumänien legten den Beamten gefälschte Typenscheine vor.

"Dass die Autos überhaupt noch gefahren sind, war wirklich ein Wunder“, heißt es von der Autobahnpolizei Arnoldstein auf Nachfrage von ÖSTERREICH: "Normalerweise sieht man solche Blechhaufen nur noch auf dem Schrottplatz.“

Die Beamten stoppten in der Nacht auf Mittwoch auf der Südautobahn (A 2) bei Arnoldstein zwei rumänischen Klein-Lkw, die auf dem Weg nach Frankreich waren. Bei den durchgerosteten Vehikel funktionierten weder die normalen Bremsen noch die Handbremse. "Zum Glück ist es zu keinem Unfall gekommen“, so die Polizei.

Gefälschte Papiere

Als die Ordnungshüter dann die 13 Insassen genauer unter die Lupe nahmen und deren Ausweise kontrollierten, folgte schon die nächste Überraschung: Alle Versicherungsdokumente der beiden Neunsitzer waren plump gefälscht, und einer der dreizehn Rumänen war wegen Diebstahls sogar österreichweit zu einer Fahndung ausgeschrieben.

Schrottplatz

Die Beamten schraubten den Autowracks noch an Ort und Stelle die rumänischen Kennzeichen ab und ließen die rollenden Blechhaufen auf den Schrottplatz bringen. Die nur mehr zwölf Rumänen mussten ihre Reise nach Frankreich mit dem Zug fortsetzen.

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