Promi-Wirt-Witwe beruft gegen Mordurteil: ''Es war ein Unfall''

32-Jährige erstach ihren Mann (57)

Promi-Wirt-Witwe beruft gegen Mordurteil: ''Es war ein Unfall''

Nach der Verurteilung wegen Mordes geht Promi-Witwe (32) in Berufung. 

Salzburg. Nächstes Kapitel im Fall des erstochenen Promi-Wirtes Erich T. (57) von der Lisa-Alm in Flachau. Vergangene Woche war seine Witwe Petronella T. (32) wegen Morde s zu 14 Jahren Haft verurteilt worden, nachdem sie im Erstverfahren „nur“ mit vorsätzlicher Körperverletzung mit Todesfolge und acht Jahren Gefängnis davongekommen war – ÖSTERREICH berichtete.

Nach Streit erstochen

Die 32-Jährige soll ihren Mann nach einem Streit im Lokal mit einem 26 Zentimeter langen Küchenmesser erstochen haben. „Es war ein Unfall“, hatte Petronella T. stets behauptet und bleibt bis heute bei dieser Version. Sowohl ­Opfer als auch Täterin ­waren an jenem 3. März 2019 schwer betrunken, als es zum Drama in der ­Lisa-Alm kam.

Lesen Sie auch

Mordanklage gegen Witwe: Promi-Wirt aus Habgier erstochen?

Toter Promi-Wirt: Es war doch ein Mord

Getöteter Salzburger Promi-Wirt - OGH hob Urteil auf

Kein Motiv?

Der Verteidiger von Petronella T. hat jetzt Be­rufung und Nichtigkeitsbeschwerde gegen das Urteil eingelegt: „Es gibt kein Motiv. Ihr Mann war alles, was sie in ihrem Leben gehabt hat“, sagt Kurt Jelinek. Es gilt die Unschuldsvermutung.



OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten