Die Zündschnur verlief über sechs Stockwerke hinweg. Ein Hausbewohner konnte diese noch rechtzeitig kappen.
Wien. In der Nacht auf Dienstag wurde die Polizei als auch die Berufsfeuerwehr Wien zu einem Mehrparteienhaus in der Wiener Donaustadt gerufen, nachdem Rauch die Brandmeldeanlage in dem Gebäude ausgelöst hatte.
Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Rauch vom Entzünden einer Zündschnur herrührte. Diese führte vom Erdgeschoss bis in den sechsten Stock zu einem Strom- und Gasverteilerkasten, in dem ein Blitzknallsatz deponiert war.
Die Ermittlungen laufen
Der Knallsatz detonierte zum Glück nicht. Ein couragierter Hausbewohner war der Zündschnur im Stiegenhaus gefolgt und hatte diese noch in letzter Sekunde durchtrennt. Der Blitzsatz hätte einen lauten Knall ausgelöst und ziemlich sicher einen hohen Sachschaden verursacht.
Die Brandgruppe des Landeskriminalamts Wien hat die Ermittlungen gegen die bislang unbekannte Täterschaft aufgenommen. Diese laufen auf Hochtouren.