Selfie-Vandale: Österreicher in Italien als Museums-Schreck

Drei Zehen von Statue abgebrochen

Selfie-Vandale: Österreicher in Italien als Museums-Schreck

Die Restaurationsarbeiten haben bereits begonnen – der Selfie-Täter wird wohl dafür aufkommen müssen.

Eine zweite Geschichte mit einem Österreicher in Italien beschäftigt die internationale Presse: Wie berichtet, setzte sich ein österreichischer Tourist im Gipsmuseum Canova in Possagno zur Statue von Paolina Bonaparte – der Schwester von Napoleon – und brach der liegenden Schönen für ein Selfie nicht wie anfangs kolportiert zwei, sondern sogar drei Zehen – wobei der große Zeh ganz abbrach. Ohne sich um den Schaden, den der Handy-Banause anrichtete, zu kümmern, floh der Tourist, konnte aber mit Hilfe von Überwachungskameras und des Anmeldeformulars für Urlauber identifiziert werden. Inzwischen hat das Museum bereits ein Team beauftragt, die Gipsstatue zu restaurieren. „Zum Glück haben wir die gebrochenen Gipsteile gefunden“, betonte Museumsleiterin Moira Mascotto.

Auf den Täter kommt wohl eine hohe Geldstrafe sowie die Bezahlung der Kosten für die Restaurierung zu.

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