Skilehrer muss Monster-Rechnung nicht zahlen

Netzbetreiber lenkt ein

Skilehrer muss Monster-Rechnung nicht zahlen

Dem Vorarlberger werden die 25.000 Euro Handygebühren erlassen.

Der Skilehrer aus Stuben am Arlberg, dem sein Handy-Netzbetreiber eine Monatsrechnung von knapp 25.000 Euro ausstellte, muss diese Summe nicht bezahlen. Der Netzbetreiber verzichte auf das Geld, berichtete am Donnerstag ORF Radio Vorarlberg. Voraussetzung dafür sei aber, dass der Skilehrer in einen für sein Handy passenden Datentarif wechsle.

Der Rechnung zufolge soll der Vorarlberger mit seinem iPhone 450 Mal eine Datenverbindung aufgebaut und dabei 7,58 Gigabyte an Datenvolumen verbraucht haben. Der Mann selbst gab an, sein Handy nur zum Telefonieren zu benützen. Für ihn sei überhaupt nicht nachvollziehbar, wie diese Verbindungen zustande gekommen sein sollen. Der Netzbetreiber seinerseits beharrte stets darauf, dass die Abrechnung korrekt sei.

Wechsel auf Datentarif angeboten

Obwohl das Mobilfunkunternehmen weiter dieser Ansicht ist, soll dem Skilehrer die 25.000 Euro-Rechnung nun erlassen werden. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass der Mann in einen für sein iPhone passenden Datentarif wechsle und für 24 Monate einen entsprechenden Vertrag abschließe. Damit könne der Skilehrer mit seinem Handy künftig um 20 Euro pro Monat unlimitiert im Internet surfen.

Arbeiterkammer will generelle Lösung
Paul Rusching von der Arbeiterkammer Vorarlberg (AK), der sich um das Anliegen des Mannes kümmert, sprach gegenüber dem Rundfunk von einem akzeptablen Angebot. Nachdem aber auch noch viele andere Betroffene mit vier- und fünfstelligen Handy-Rechnungen bei der AK vorstellig geworden seien, brauche es endlich eine grundsätzliche Lösung für das Problem.

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