Anzeigenflut wegen Gefahrengut-Transports

70 Übertretungen

Anzeigenflut wegen Gefahrengut-Transports

Nicht weniger als 70 Gesetzesübertretungen werden den Beteiligten - vom Eigentümer der Transportfirma bis zum Kraftfahrer - eines steirischen Gefahrengüter-Transportes zur Last gelegt, der am Mittwoch in Kärnten gestoppt wurde.

Der Lkw beförderte 60 umweltgefährdende Abfallstoffe. Bei einer Kontrolle auf der Südautobahn (A2) in Wernberg kurz vor Villach stellten Beamte der Landesverkehrsabteilung fest, dass zwei Fässer leckgeschlagen waren, das Gefahrengut falsch deklariert war und die Begleitpapiere unrichtig waren.

Laut Polizeimitteilung musste ein Landeschemiker beigezogen werden, um die Gefahreneinstufung des Ladegutes durchzuführen. Es handelte sich um diverse Lösungsmittel, Öl-Wasser-Gemische, Farbabfälle sowie um leicht entzündbare flüssige Stoffe. Der 48-jährige Fahrer führte zudem mangelhafte Schutzausrüstung mit. Er durfte die Fahrt erst am späten Nachmittag fortsetzen. Die Anzeigen beziehen sich auf insgesamt 70 Übertretungen des Güterbeförderungs-, Abfallwirtschafts- und des Gefahrgutbeförderungsgesetzes.

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