Jagd auf Todesschützen: Polizei ändert Strategie

Steiermark

Jagd auf Todesschützen: Polizei ändert Strategie

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Bisher waren bis zu 400 Beamte im Einsatz, es wurde rund 100 Hinweisen nachgegangen.

Die Landespolizeidirektion Steiermark hat nach den tödlichen Schüssen auf Nachbarn in Stiwoll am Samstag die Sonderkommission "Friedrich", benannt nach dem Verdächtigen, zusammengestellt. Bisher waren bis zu 400 Beamte im Einsatz, es wurde rund 100 Hinweisen nachgegangen, doch der Mann blieb verschollen. "Wir suchen einen bewaffneten Straftäter, nicht einen Vermissten", so BK-Direktor Franz Lang.
 
In der SOKO "Friedrich", die unter der Leitung von Rene Kornberger vom Landeskriminalamt Steiermark steht, arbeiten unter anderem das Bundeskriminalamt (BK) sowie die Direktion für Spezialeinheiten und der Landesverfassungsdienst mit. Laut Landespolizeidirektor Gerald Ortner werden "eine örtliche, überörtliche sowie österreichische und internationale Fahndung" beibehalten, jedoch werde die Strategie nun Lang zufolge von einer "Geländefahndung in eine Ermittlungsfahndung übergeführt".
 
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