Tiefkühlfisch geangelt: Welt lacht über uns

Kurioser Prozess

Tiefkühlfisch geangelt: Welt lacht über uns

Blamage: Unsere Justiz jagt Familien-Vater wegen Drei-Euro-Forelle.

Alle lachen über unsere Justiz: Von der deutschen Bild-Zeitung über englische Internet-Blogs bis hin zu polnischen Magazinen werden die Leser über die Justiz-Posse um eine 3-Euro-Gefrierforelle in Tirol informiert. Sogar die US-Website der huffingtonpost berichtet ausführlich über den Fischskandal made in Austria.

Denn seit Pfingsten jagt eine Innsbrucker Staatsanwältin einen braven Familienvater aus Bayern und zieht damit die gesamte österreichische Justiz ins Lächerliche.

Die kuriose Geschichte: An einem sonnigen Wochenende fuhr Alexander Donninger (32) gemeinsam mit seiner Frau Stefanie (30) und den Zwillingen an einen Bach bei Kufstein. Die Kleinen waren ganz begeistert, als beim Fischen plötzlich eine Forelle an der Angel hing. Was sie nicht wussten: Der Papa hatte die Forelle heimlich im Supermarkt gekauft, aufgetaut und am Angelhaken angebracht.

Staatsanwältin spricht
 von Fischwilderei
Auf dem Heimweg traf die Familie auf einen Passanten. Stolz zeigten ihm die Kinder ihren Fang. Doch ein paar Tage später bekam Alexander Donninger Post vom Gericht. Der Passant hatte die Familie wegen Wildfischerei angeschwärzt. Jetzt muss sich der Vater vor dem Bezirksgericht in Kufstein verantworten, ihm drohen sechs Monate Haft .
„Das ist doch alles keine Anklage wert“, sagt sein Anwalt Thaddäus Schäfer zu ÖSTERREICH.

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