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AMS Innsbruck

1350 Lehrstellen für Jugendliche fehlen

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Österreichs Experten appellieren an die Wirtschaft, mehr Lehrlinge einzustellen.

Das Arbeitsmarktservice in Innsbruck will jetzt gegen die Jugendarbeitslosigkeit mobil machen. In ganz Tirol fehlen 1.350 Lehrstellen, derzeit sei es für Jugendliche quer durch alle Ausbildungsschichten sehr schwer eine Lehre zu finden, so die Experten. Gemeinsam mit dem Unternehmen „Die Berater“ bietet das AMS für Jugendliche jetzt einen speziellen Ausbildungslehrgang an. Drei Monate lang gibt es eine berufliche Orientierungsphase und dann ein zwölfmonatiges Praktikum, das idealerweise in einem Lehrverhältnis enden soll.

Die Kosten und das Lehrstellenentgelt übernimmt das AMS. Derzeit besuchen rund 400 Jugendliche das Kursprogramm. Ungefähr die Hälfte von ihnen hat schon einmal eine Lehre abgebrochen. Das Problem sei, dass viele Jugendliche zu Beginn ihrer Berufswahl noch unentschlossen sind. Trotz Wirtschaftskrise sollte man den jugendlichen Arbeitssuchenden eine Chance geben, appelliert das Arbeitsmarktservice an die Wirtschaftstreibenden in ganz Tirol. (red)

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