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Tirol

4 Stunden Wartezeit bei Feuerwehreinsatz

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Ärger bei einer Rettungsaktion für ein abgestürztes Kalb: Aber so sind eben die Bestimmungen: Nur der billigste Heli-Anbieter kommt zum Zug.

Am Donnerstag um 12.30 Uhr erreichte die Freiwillige Feuerwehr Schwaz die Meldung, dass am Arzberg ein Kalb abgestürzt war und dabei so schwer verletzt wurde, dass es mit dem Hubschrauber aus dem schwierigen Gelände geborgen werden musste. Sofort machten sich einige Florianijünger auf die Suche nach dem Kalb und alarmierten die Landeswarnzentrale (LWZ). Danach hieß es für Mensch und Tier bei leichtem Regen und Kälte „bitte warten“, denn es dauerte vier Stunden, bis endlich ein Heli über ihren Köpfen schwebte. „Solche Wartezeiten sind nicht üblich. Normalerweise dauert es 1,5 Stunden, bis ein Hubschrauber vor Ort ist“, hieß es gestern aus der LWZ.

Seit mehr als zwei Jahren gilt eine Vereinbarung zwischen der Tiroler Landesregierung und dem Landwirtschaftsministerium, dass bei Tier-Flügen – egal ob lebend oder nicht – eine Ausschreibung zu tätigen und der billigste Anbieter zu beauftragen ist. „Die Preisdifferenz liegt bei bis zu 200 Prozent. Da geht es um viel Geld. Natürlich ist dabei immer zu beachten, wie die Hubschrauber ausgelastet sind, aber der Bundesheer-Hubschrauber steht für Tierbergungen nicht zur Verfügung“, lautete die Erklärung aus der LWZ.

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