Symbolbild

Hangrutsch

Erdrutsch oberhalb der Arlbergschnellstraße droht

Vier bis fünf Hektar Hang drohen oberhalb der Arlbergschnellstraße abzurutschen. Die Einsatzkräfte versuchen nun den Hang zu entwässern.

In Tirol droht ein beträchtlicher Erdrutsch oberhalb der Arlbergschnellstraße (S16) im Gemeindegebiet von Grins im Bezirk Landeck. Es waren rund vier bis fünf Hektar Hang in einem mittelsteilen Waldgelände auf 1.200 Metern Seehöhe westlich von Grins in Bewegung. Einsatzkräfte versuchten am Freitag zwei in den Hang hineinführende Bäche aufzustauen, um das Wasser abzuleiten.

Der Alarm wurde gegen 14.00 Uhr ausgelöst. Der Hang war am Donnerstagabend ein wenig in Bewegung geraten. Aufgefallen sei dies, weil ein Baum in eine Stromleitung gefallen sei, sagte der Kommandant der Feuerwehr in Landeck. Häuser oder Gebäude seien nicht betroffen. "Wenn sich die Situation aber verschlechtert, ist nicht ausgeschlossen, dass die Arlbergschnellstraße davon betroffen ist", erklärte der Einsatzleiter der Polizei.

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