Schwangere Iranerin

Eltern unter Schock:

"Unser Baby musste sterben"

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Irakerin hatte kein Geld für Spital: Mutter flüchtet nach Schweden.

Es ist das Schlimmste, was einer werdenden Mutter passieren kann: Die 31-jährige Ayasha R. (Name geändert) bekam im fünften Monat Wehen, die Fruchtblase war gerissen. Weil sie keine Versicherung und nicht genug Geld für den Spitalsaufenthalt hatte, wurde sie laut Ehemann Ali R. (Name geändert) abgewiesen: „Im AKH sollten wir 3.600 Euro zahlen, ansonsten könne man uns nicht helfen. Beim St.-Josef-Spital wäre nur der Aufenthalt billiger gewesen“, sagt er zu ÖSTERREICH.

Ayasha brachte vier Tage später ihre Tochter Nora tot zur Welt. Ein schmerzhafter Verlust, den die junge Irakerin jetzt alleine bewältigen muss. Denn die Asylwerberin (sie hatte ein Gästevisum) ist mittlerweile nach Schweden geflüchtet, zu groß ist ihre Angst vor einer Abschiebung aus Österreich.

Beide Krankenhäuser behaupten, dass die Patientin die stationäre Aufnahme selbst abgelehnt habe.
 

"Wir haben uns so auf Nora gefreut"

ÖSTERREICH: Ihre Frau ist nach Schweden geflüchtet …
ALI R.: Es ist schlimm, dass wir getrennt sein müssen. Unsere Tochter ist gestorben. Wir haben uns so auf Nora gefreut. Der Schmerz ist groß. Jetzt alleine zu sein, macht ihn aber noch größer.

ÖSTERREICH: Wie wird’s jetzt weitergehen?
R.: Patientenanwältin Sigrid Pilz wird die Sache in Angriff nehmen.

ÖSTERREICH: Wann werden Sie Ihre Frau wiedersehen?
R.: Erst mal nicht. Ich kann mir keinen Flug leisten.

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