Streit um Fahrtpreis

Urlauber bedrohte Taxifahrer mit Waffe

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Beim Streit um den Fahrpreis mit einem Taxi im Tiroler Arlberggebiet hat ein Urlauber seine Gaspistole eingesetzt.

Nach Angaben der Polizei vom Freitag gab der 20-Jährige einen Schuss in das Fahrzeug ab. Der Mann konnte wenig später ausgeforscht werden, ein Geständnis habe er vorerst allerdings nicht abgelegt.

Taxifahrt mit Folgen
Vier Deutsche zwischen 18 und 26 Jahren wollten Donnerstag Früh mit dem Taxi von St. Anton nach Schnann. Zwei weitere Deutsche Staatsangehörige im Alter von 20 und 21 Jahren wollten im selben Taxi nach St. Jakob mitfahren, befanden sich aber noch außerhalb des Fahrzeuges.

Streit um Preis
Beim Ausverhandeln des Fahrtpreises kam es dann zu dem Streit. Einer der beiden Männer, die noch nicht im Taxi waren, zog eine Gaspistole und schoss damit ins Auto. Die Insassen hätten eine deutliche Druckwelle gespürt, beißender Geruch sei in der Luft gewesen, der Atemnot, sowie ein Brennen auf der Haut und in den Augen verursacht habe.

Polizei verständigt
Der Lenker des Taxis verständigte daraufhin die Polizei, die kurze Zeit später den Verdächtigen in einem Hotel in St. Jakob am Arlberg ausforschte.

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