Vater verliert Sorgerechts-Streit in Griechenland

Niederösterreich

Vater verliert Sorgerechts-Streit in Griechenland

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Österreichische Behörden: Nicht rechtskräftig - Sorgerechtsstreit.

Wegen Entführung eines Minderjährigen und Missachtung eines Gerichtsbeschlusses ist ein 46 Jahre alter Mann aus Mödling in Korinth (Griechenland) auf Bewährung verurteilt worden. Der Fall betreffe einen Sorgerechtsstreit, bestätigten die österreichischen Behörden am Mittwoch. Das Urteil sei nicht rechtskräftig, der Niederösterreicher habe berufen.

Der Mann hatte im Sommer 2012 mit seinem Sohn N. eine Reise auf die Philippinen unternommen. Dort musste er das Kind in der Folge an die griechische Mutter übergeben, die das Sorgerecht hat, um das auch der Vater kämpft. Das Gerichtsverfahren in Korinth zu Wochenbeginn war die Folge des Urlaubs vor fast eineinhalb Jahren. Nach Angaben der österreichischen Behörden war der Niederösterreicher eigens zu der Verhandlung gereist. Medienberichten zufolge lautete das Urteil auf 18 Monate.

Die Familie habe mit dem 2008 geborenen Sohn zunächst teils in Korinth, teils in Niederösterreich gelebt. Im Zuge der Trennung des Paares sei im Februar 2012 in Mödling ein gemeinsames Sorgerecht für den Buben vereinbart worden. In der Folge habe die Mutter jedoch in Griechenland die alleinige Obsorge beantragt und recht bekommen.

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