Prinz Friso: Sterbehilfe in Holland?

Massive Hirnschäden

Prinz Friso: Sterbehilfe in Holland?

Kaum noch Hoffnung auf Genesung: Friso wird nie mehr neben seiner Mabel stehen.

Die Niederlande stehen unter Schock. Am Freitag saßen in Holland 1,1 Millionen Menschen vor den Fernsehern und verfolgten live, wie das Innsbrucker Ärzteteam um Primar Wolfgang Koller mitteilen musste, dass es für Prinz Friso (43) kaum noch Hoffnung auf Genesung gibt. 50 Minuten lang stand sein Herz still. Eine vollständige Genesung sei so gut wie ausgeschlossen.

Verlegung
Königin Beatrix (74) hat ihren Aufenthalt in Lech bis nächste Woche verlängert. Bis dahin dürfte entschieden sein, wohin Friso, der aufgrund eines massiven Gehirnschadens für immer im Koma bleiben könnte, verlegt wird. Er lebte mit Gattin Mabel Wisse Smit (43) und den Töchtern Luana (6) und Zaria (5) in London.

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    Sterbehilfe?
    Wahrscheinlicher scheint aber eine Verlegung nach Holland. Dort berichten Medien bereits über eine mögliche Sterbehilfe: Im „konservativen Österreich“ dürfe man die Beatmungsmaschinen von Koma-Patienten nicht abstellen, „wie es niederländische Ärzte tun, wenn sie keine Chance auf Erholung sehen“, zitiert die seriöse Zeitung Volkskrant den Professor für Intensivpflege am Erasmus Medical Center in Rotterdam, Jan Bakker.

    Gattin Mabel könnte bei Entzündungen, die bei Koma-Patienten häufig auftreten, auch die Behandlung mit Antibiotika ablehnen, berichtet der Volkskrant. Ein jahrelanges Wach-Koma sehen die holländischen Medien als „Worst-Case-Szenario“.

    Die Königs-Familie bittet die Medien indessen um Ruhe: Samstag gab es Gerüchte aus dem Umfeld des Hofes, dass der diesjährige Königinnentag, der holländische Nationalfeiertag zur Feier des Geburtstags von Königin Beatrix (74) Ende April, abgesagt wird.

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