Zwei Sattelzüge kollidierten, ein Schwerfahrzeug stürzte um - ein Lenker (63) wurde verletzt. Die Folge: umfangreiche Staus
NÖ. Nach einem Lkw-Unfall am Dienstag in der Früh war die Westautobahn (A1) nahe St. Pölten etwa fünf Stunden lang blockiert. Polizeiangaben zufolge waren zwei Sattelzüge in Richtung Linz kollidiert, einer davon kippte in der Folge um. Der 63-jährige Lenker des umgestürzten Lastwagens wurde mit Verletzungen in das Universitätsklinikum St. Pölten gebracht.
Was war davor passiert? Zunächst soll um 8.20 Uhr ein 50-jähriger Lkw-Chauffeur aus Ungarn die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben. Der Sattelzug kollidierte mit dem Anhänger des Lastwagens des 63-Jährigen. Der Mann aus Slowenien konnte daraufhin das Umkippen seines tonnenschweren Gefährts nicht verhindern, der liegende Sattelzug blockierte die gesamte Fahrbahn Richtung Linz.
Währenddessen prallte der ungarische Lkw gegen die Mittelleitwand aus Beton, die dadurch auf die dritte Spur der Richtungsfahrbahn Wien geschoben wurde. Aus dem Crash resultierten umfangreiche Sperren. In Richtung Linz waren laut Polizei alle Spuren gesperrt, in Richtung Wien waren zwei Fahrstreifen nicht passierbar. Eine örtliche Umleitung bestand, Lockerungen in Form freigegebener Spuren gab es erst gegen 13.30 Uhr.
Das umgekippte Schwerfahrzeug war einem Asfinag-Sprecher zufolge im Laufe des Vormittags aufgestellt worden. In der Folge mussten beschädigte Betonleitwände wieder eingerichtet werden. Der Sattelschlepper hatte Rundeisen befördert. Für den Abtransport wurde ein Tieflader angefordert.