Ärger
Wien: Parkpickerl-Start mit Problemen
Ausgerechnet im Bezirksamt Rudolfsheim, der Bezirk, der mit seinem Wunsch nach dem Parkpickerl überhaupt die Ausweitung der Kurzparkzonen ins Rollen gebracht hatte, wusste man nichts davon, dass schon die Parkpickerl beantragt werden können. Beim ÖSTERREICH-Lokalaugenschein mussten sich die Mitarbeiter erst informieren. Der nächste Fehler: "Nur Anträge abgeben!" Doch eigentlich müsste man auch gleich zahlen, was eine Mitarbeiterin wieder nicht wusste ... Kein Andrang. Im Bezirksamt Meidling sucht man ewig nach dem Zimmer für die Pickerl-Anträge. Vorbildlich hingegen die Ämter von Penzing, Ottakring und Hernals. Schon bei den Eingängen ist alles ausgeschildert. Und: Wartezeiten gab es keine, ein Ansturm blieb aus. "Bis Mittwochmittag wurden in den Ämtern nur 45 Anträge gestellt", so Parkpickerl-Koordinator Leo Bubak. Übers Internet meldeten sich rund 100 Personen an (www.parkpickerl.wien.at).
Nach wie vor ist nicht sicher, ob die Pickerlzonen mit 1. Oktober kommen. "Dass ich aber jetzt schon zahlen muss, ist eine Frechheit", ärgerte sich Antragsteller Peter K.
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