"Fühle mich frei!"

Dschihad-
Mädchen zu 
Interview gezwungen

Laut Geheimdienst soll sie ihr Ehemann, ein ISIS-Soldat, zu Aussagen gedrängt haben.

Seit April weilt Sabina S. (15) aus Wien in der Islamistenhochburg Rakka und hat sich dort der Terrorgruppe ISIS angeschlossen. Jetzt hat sie dem französischen Magazin Paris Match ein Interview gegeben, in dem sie erstmals über ihr neues Leben spricht.

Ehemann soll sie zum ­Gespräch gedrängt haben
Laut Geheimdienstinformationen gegenüber ÖSTERREICH soll das SMS-Interview jedoch nicht aus freien Stücken geführt worden sein. Die Experten gehen davon aus, dass Sabinas Ehemann, ein Kämpfer in Diensten der ISIS-Terrormiliz, sie zu diesem Gespräch gedrängt haben soll.

Der Grund: Vor Kurzem gingen Berichte um die Welt, wonach Sabina und ihre Wiener Freundin Samra (ebenfalls in Syrien) äußerten, wieder weg von ISIS zurück in ihre Heimat zu wollen. Das hätte „der Terrorgruppe bei möglichen neuen westlichen Mitstreitern geschadet“, meinen die Experten.

VIDEO: Interview des Wiener Dschihab-Mädchens Sabina

Sabina (15) über ihr Leben in ISIS-Fängen

Paris Match: Wie haben Sie Syrien erreicht?
Sabina S.: Wir sind zu Fuß über die Grenze, hatten nur Kleider mit uns.

Paris Match: Was ist das Erste, was Sie täglich tun?
Sabina S.: Ich esse. Das Frühstück ähnelt jenem in Österreich, auch wenn das meiste hier halal (nach islamischen Essensgeboten) ist. Wir finden hier auch Ketchup, Nutella und Cornflakes.

Paris Match: Was ist der größte Unterschied zwischen Österreich und Syrien?
Sabina S.: Hier fühle ich mich frei. Ich kann meine Religion frei ausüben. Das konnte ich in Wien nicht.

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