Justizanstalt Wien Simmering

Tod durch Herzstillstand?

Aufregung um toten Häftling in Wien

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In einem Wiener Gefängnis starb ein 40-jähriger Häftling. Wie natürlich war die Todesursache?

Es waren dramatische Minuten in der Justizanstalt Simmering. Mittwoch Mittag rang ein Häftling (40) mit Wurzeln im ehemaligen Jugoslawien mit dem Tod. Die herbeigeeilten Rettungskräfte und der Arzt konnten nur mehr den Tod feststellen.

Laut Einsatzprotokoll starb der Insasse an einem Kollaps mit Herzstillstand. Es gibt allerdings Bedienstete, die behaupten, dass es vor dem Tod des 40-Jährigen zu einer Auseinandersetzung mit Justizwachebeamten mit Handgreiflichkeiten gekommen sei.

Andere sprechen von einer „Panne“ aufgrund mangelnder Erste-Hilfe-Kenntnisse.

Dementi

Die Anstaltsleitung dementiert. „Wir bestätigen, dass es heute einen tragischen Todesfall gab, bei dem ein Häftling ums Leben kam. Es handelte sich dabei um einen natürlichen Tod. Der Mann brach zusammen, die Bediensteten versuchten, ihn zu reanimieren und taten alles Menschenmögliche. Die Betroffenheit ist groß.“, so Majorin Klaudia Osztovics von der JA Simmering gegenüber ÖSTERREICH.

Larissa Eckhardt

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