Bluttat bei U6: Jagd im Bettlermilieu

Streit um Tschick

Bluttat bei U6: Jagd im Bettlermilieu

Das Opfer brach am Tatort blutüberströmt zusammenbrach, die Täter flüchteten.

Nach der Messerattacke auf einen Polen (26) am Dienstagabend auf dem Vorplatz der U-Bahn-Station Josefstädter Straße führt die Spur zu den mutmaßlichen Tätern ins Bettlermilieu.

Wie berichtet, hatten zwei Betrunkene – bei ihnen soll es sich laut Zeugenaussagen um Bettler gehandelt haben – das spätere Opfer und dessen Freund um Zigaretten angeschnorrt.

Opfer ein Klappmesser in den Oberkörper gerammt

Da der 26-Jährige jedoch keine Glimmstängel hergeben wollte, kam es bei der Straßenbahnstation vor dem Gebäude der U6 zu einem Gerangel, bei dem ein Täter dem Polen ein Klappmesser in den Oberkörper rammte.

Als das Opfer auf dem ­Gehsteig zusammenbrach, flüchteten die Angreifer. Der Schwerverletzte wurde in den Schockraum eines Spitals eingeliefert. Lebensgefahr bestand keine.

Da eine Alarmfahndung negativ verlief, sichtet die Polizei derzeit Videos aus den Überwachungskameras der näheren Umgebung, um den beiden Tätern auf die Schliche zu kommen.

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