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Impfung wird verschoben

Impfstart bei Wiener Hausärzten geplatzt

Knalleffekt zum Start der Impf-Phase 3: Hausärzte-Impfung in Wien verschoben.

Wien. Schon vor dem für Montag geplanten Start der Impfung durch niedergelassenen Ärzte in Wien mussten die Stadt und die Ärztekammer deutlich kleinere Brötchen backen als ursprünglich angekündigt: Statt jener 1.000 Ärzte, die Interesse bekundet hatten, konnte nur Impfstoff für 560 ÄrztInnen zugesagt werden.

Und selbst dieses Versprechen ist am Montag mit einem lauten Knall geplatzt.

Ärzte-Impfung wird um eine Woche verschoben

Engpass. Weil deutlich weniger als die bis Ende April versprochenen 10.000 Impfungen von AstraZeneca für den neidergelassenen Bereich tatsächlich in Wien angekommen sind, zog die Ärztekammer jetzt die Notbremse: Der Impfstoff wird nicht an die Arztpraxen ausgeliefert. Der Impfstart im niedergelassenen Bereich – praktische Ärzte sowie Lungenfachärzte und Internisten hätten den Impfstoff vorerst bekommen sollen – wurde kurzerhand abgesagt.

Jetzt wird laut Ärztekammer versucht, die Lieferung ans zentrale Lager der Stadt am Mittwoch durchzuführen, dann die Dosen weiter zu verteilen und am kommenden Montag mit der Impfung zu beginnen.

Chaos total um Impfungen bei Wiens Bildungspersonal

ÖSTERREICH ging Gerüchten nach, dass beim Bildungspersonal massenweise die Impfung verweigert wurde. Im Büro des Gesundheitsstadtrats hieß es, dass 48.000 Personen geimpft worden seien. Wie viele davon Lehrer seien wisse man nicht, weil etwa auch versehentlich ein Teil der 4.000 – meist im Homeoffice befindlichen – Uni-Lehrer geimpft worden seien. Im Bildungsressort hieß es: „Wir wissen nur gerüchteweise, dass 70 Prozent des Kindergartenpersonals impfen war.“ Fakt ist: Von 50.000 Berechtigten haben sich 35.000 angemeldet. Wie daraus 48.000 Impfungen geworden sein sollen, kann niemand erklären. So viele Beamte im Home Office hat nicht einmal die Bildungsdirektion...

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