Kebab-Chef schoss 4 Mal auf Familienpapa

Zwei Kugeln trafen Austro-Türken in Unterleib

Kebab-Chef schoss 4 Mal auf Familienpapa

Türken-Fehde: Eifersucht und Ehre als Motiv.

Das Opfer, der zwei­fache Familienvater Murat U., kam am Donnerstagabend kurz vor 22 Uhr vom Einkaufen nach Hause, wird in den Nachbarschaft des Tatortes in der Schießstattstraße erzählt, als ein Mann mit einer Pistole im Anschlag auf ihn zugelaufen kam und vier Mal abdrückte.

Wie ÖSTERREICH aus dem Umfeld der Betroffenen erfuhr, soll es sich bei dem Schützen um Erol O. (53), den Besitzer eines Kebabladens in dem Grätzel in Lehen in der Stadt Salzburg handeln. Zwei der Kugeln feuerte der Angreifer direkt und wohl auch mit Absicht in den Unterleib seines Kontrahenten.

Opfer auf Intensivstation: kritisch, aber stabil

Trotz schwerster Verletzungen konnte sich der angeschossene Austrotürke in ­Sicherheit bringen und der alarmierten Polizei noch wertvolle Hinweise geben, die zum mutmaßlichen Schützen führten, der davongelaufen war. Dann kollabierte Murat U. Am Samstag befand sich das Schussopfer nach wie vor auf der Intensivstation. Laut Spital hat es lebensgefährliche Verletzungen erlitten – Gerüchten zufolge zerfetzten ihm die Kugeln den Penis. Sein Zustand ist kritisch, aber stabil.

Der 53-jährige Kebab-Chef wird auch verdächtigt, kurz vor der Tat ein Wettbüro überfallen zu haben. Er zeigte sich geständig. Mögliches Motiv: Der andere habe ihn (und insbesondere seine Tochter) "beleidigt". Pistole und Munition wurden in der Nähe des Tatorts sichergestellt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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