KHM wehrt sich

KHM-Direktor Fine schmettert Mobbing-Vorwürfe ab

Knallharte Abrechnung im Kunsthistorischen Museum! Nach dem ZiB-2-Bericht über angebliches Mobbing an Schloss Ambras schlug KHM-Generaldirektor Jonathan Fine am Mittwoch zurück – und ließ kein gutes Haar an den Anschuldigungen von Direktorin Veronika Sandbichler. 

„Wir sind erstaunt über die Vorwürfe", so Fine bei einer eilig einberufenen Pressekonferenz in Wien. Der Hammer: Sandbichler selbst soll Ende Jänner um eine einvernehmliche Auflösung ihres Dienstverhältnisses gebeten haben – noch im Februar liefen Vergleichsverhandlungen zwischen den Anwälten. „Umso befremdlicher ist es, dass nun öffentlich Mobbingvorwürfe erhoben werden", so Fine.

Fine: „Auf diffuse Vorwürfe kann man nicht seriös reagieren“

"Toxisch!" Schwere Mobbing-Vorwürfe gegen Museumsverband

Auch Behauptungen über weitere betroffene Mitarbeiter wies er zurück: „An uns ist niemand konkret herangetreten – weder direkt noch über den Betriebsrat." Auf „anonyme und diffuse Vorwürfe" könne man nicht seriös reagieren.

Fine zeigte sich dennoch berührt: „Es tut mir leid, dass es Frau Sandbichler gesundheitlich nicht gut geht." Doch das KHM stehe unter massivem Spardruck – und müsse Qualität und internationale Wettbewerbsfähigkeit sichern. Die Mobbingvorwuerfe? Für Fine klar: zurückgewiesen!

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