Klima-Rebellen zerstören Kunstwerk

Premiere: Erstes Werk unwiederbringlich vernichtet

Klima-Rebellen zerstören Kunstwerk

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Kunstinstallation von Ronald Heberling mit literweise Motoröl überschüttet.

Favoriten. Freitag, Schlag 15 Uhr, wollte SP-Bezirkschef Marcus Franz einen Event des Vereins Plastic Planet von Stella Wittmann im Festsaal der Favoritner Bezirksvorstehung eröffnen.

Im Saal hatte der Künstler Ronald Heberling eine Kunstinstallation mit zwei ausgestopften Rehen als Mahnung an die Zerstörung der Umwelt aufgestellt. Plötzlich stürmten zwei mit Hoodies vermummte Teenies – ein Bursch und ein Mädchen – zum Kunstwerk und gossen knapp 20 Liter schwer verschmutztes, fast schwarzes Motoröl über das Kunstwerk – im Gegensatz zu dem hinter Glas geschützten Klimt-Gemälde als Ziel der „Letzte Generation“ wurde von der Gruppe „this Generation Heroes“ diesmal ein Kunstwerk unwiederbringlich zerstört.

Klima-Rebellen zerstören Kunstwerk
© TZOe Fuhrich
× Klima-Rebellen zerstören Kunstwerk

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© TZOe Fuhrich
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Motoröl würde über die Kunst-Installation geleert

Coole Reaktion. Bezirkschef Franz reagierte extra cool auf den vermeintlichen Vandalenakt: „Die Kunst geht eigene Wege. Das war eine Kunstaktion, die alle unterschiedlich verstehen können. Ich bin nicht dazu da, Kunst zu bevormunden.“ Der Künstler selbst meinte: „Alle Kunst ist bedeutungslos, wenn unsere Erde von uns selbst zerstört wird.“ Er lud die Kids zur Diskussion ein.

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© TZOe Fuhrich
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Bezirkschef Franz blieb cool

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