Mädchen aus Karussell geschleudert: Mitarbeiter beschuldigt

Unfall im Prater

Mädchen aus Karussell geschleudert: Mitarbeiter beschuldigt

Nach einem Unfall im 'Extasy' liegt nun der Prüfbericht vor und führt zwei Beschuldigte. 

Wien. Ende Oktober passierte ein schwerer Unfall im Prater-Karussell "Extasy". Eine junge Marokkanerin (11), mit ihren Eltern auf Wien-Besuch, wurde laut Zeugen zu Halloween um etwa 22 Uhr aus dem Sitz geschleudert, prallte ­gegen eine Wand und blieb am Boden liegen. Sie erlitt "nur" eine Knöchelverletzung und einen geprellten Arm.

Menschliches Versagen

Die Polizei nahm die Ermittlungen auf um die Unfallursache zu klären und die MA 36 prüfte die das "Extasy". Sie konnten laut Prüfbericht keine technischen Mängel feststellen und führten menschliches Versagen als Ursache an.

Laut Medienbericht werden zwei Mitarbeiter als Beschuldigte geführt: der diensthabende Mitarbeiter, der für die Sicherheitsüberprüfung zuständig war, und der Betreiber des Karussells, die "Kolnhofer Vergnügungsbetriebe". 

Die Ermittlungen sind aber noch nicht abgeschlossen. Bei einer Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung drohen bis zu drei Monate Haft. 



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