Stornowelle

Krieg im Iran lässt Wien-Tourismus einbrechen

Die Spannungen im Nahen Osten sind auch für den Wiener Tourismus spürbar. Was mit Unsicherheit rund um Flugrouten beginnt, endet in leeren Hotelzimmern. 

Der militärische Konflikt im Iran trifft den Tourismus in der Bundeshauptstadt mit voller Härte. Zum einen fliegen weniger Wiener gen Osten (etwa auf die Malediven, nach Madagaskar oder Thailand). Zum anderen reisen deutlich weniger Gäste aus Asien an - besonders aus dem Nahen Osten, aber auch aus dem Fernen Osten. Damit bricht ein wichtiger Markt beinahe komplett weg.

Wien Tourismus
© Getty Images

Die Wiener Hotels sehen sich aktuell "mit einer extremen Stornowelle konfrontiert", erklärte der Wiener Landesvorsitzende der Hotelvereinigung, Alexander Ipp, gegenüber dem ORF. Das liege nicht nur an den Teuerungen, sondern eben auch daran, dass Reisen "extrem unsicher geworden" ist, was besonders den internationalen Flugverkehr betrifft. Stichwort: Ausfälle. 

Deutlich weniger Einnahmen

Insgesamt müssen Hotels Rückgänge von bis zu 20 Prozent verkraften, wie es im "Wien heute"- Bericht heißt, während gar 80 Prozent der arabischen und israelischen Gäste wegfallen - ein Desaster. 

Wien Tourismus
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Zwar kommen durch die aktuellen Umstände vermehrt Binnentouristen sowie europäische Besucher nach Wien, doch geben diese deutlich weniger Geld aus - rund ein Drittel im Vergleich zu Gästen aus Nahost. Dieses Minus an wichtigen Einnahmen trifft nicht nur die Hotels, sondern auch die hiesige  Gastronomie, den Handel und zahlreiche Kulturangebote.

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