Dauerantragssteller
Seisenbacher trickst weiter Justiz aus
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Seit Anfang Oktober betreibt der einstige Judostar Peter Seisenbacher (57), nach dem sich die heimische Justiz die Finger leckt, ein Behördenhickhack, das seinesgleichen sucht.
Auslieferung
Der 57-Jährige hat nach zwei wegen Formalfehlern gescheiterten Versuchen erneut einen Antrag gestellt, um die Ausreiseaufforderung der Ukraine zu bekämpfen. In Österreich droht ihm ein Prozess wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen.
Zu schwer dürfte die Beweislast sein, wenn ihn seine Anwälte bisher nicht davon überzeugen konnten, sich einem ordentlichen Gerichtsverfahren zu stellen. Weil ein internationaler Haftbefehl vorliegt, kann Seisenbacher nicht ausreisen, ohne sofort verhaftet und nach Österreich ausgeliefert zu werden. Sein Pass wurde eingestanzt. Es ist unklar, wie lange dieses Spiel noch gehen wird. Für Peter Seisenbacher gilt die Unschuldsvermutung.
(lae)
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