Spendenkampagne für Hadishats Mutter

Mädchen getötet

Spendenkampagne für Hadishats Mutter

Die siebenjährige Hadishat wurde vergangene Woche ermordet.

Die Mutter von Hadi­shat findet einfach keine Erklärung, warum ihre Tochter so grausam sterben musste. Der Mörder kannte Hadishat, oft haben die beiden miteinander gespielt. Nichts deutete auf die Bluttat hin. Im Interview mit oe24.TV fragte sich Zarema G. "Wie soll ich nur ohne Hadishat leben?" Die Siebenjährige sei der Liebling vom ganzen Hof gewesen - doch sie musste sterben, weil der 16-jährige Robert K. seine angeblich "allgemeine Wut" an dem Mädchen ausließ.

Video zum Thema: Fellner! Live: Familie des Opfers im Interview
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Die Familie hat bereits eine neue Wohnung bekommen - zu viele Erinnerungen an die Siebenjährige und auch an den Täter gibt es in dem Wohnhaus in Wien-Döbling, in welchem Hadishat getötet wurde.


Spendenkampagne

Puls4-Journalistin Martina Punz hat nun eine Spendenkampagne für die Mutter der toten Hadishat gestartet: "Mit einer finanziellen Starthilfe möchte ich, dass sich die Familie zumindest in der ersten Zeit nach dieser Tragödie keine finanziellen Sorgen machen muss und diverse Anschaffungen machen kann, die dringend benötigt werden.

In den ersten 11 Stunden konnten dadurch für die Familie des getöteten Kindes bereits mehr als 2.000 Euro gesammelt werden.


Mörder in U-Haft

Das Landesgericht für Strafsachen hat indes am Donnerstagnachmittag über den 16-jährigen Gymnasiasten Robert K. die U-Haft verhängt. Als Haftgründe wurden Flucht-, Verdunkelungs- und Tatbegehungsgefahr angenommen, teilte Gerichtssprecherin Christina Salzborn mit.
 
Im Gefängnis muss der Jugendliche stets von Polizeibeamten begleitet werden - denn Mithäftlinge sollen gegen ihn bereits Morddrohungen ausgesprochen haben, die im Gefängnis ernst genommen werden. Die psychiatrische Sachverständige Sigrun Roßmanith erklärte dazu gegenüber oe24.TV: "Er ist in der Gefängnis-Hierarchie ganz unten."