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Im Wiener Augarten

Trio klettert auf Flakturm - die Rettung wird teuer

Ein Mann und zwei Frauen wollten vom Dach aus Fotos machen 

Drei Personen haben am Mittwochabend den gesperrten Flakturm im Augarten in Wien-Leopoldstadt bestiegen, um vom Dach aus Fotos zu machen. Auf Aufforderung der Polizei verließen sie den Turm, dessen Betreten aufgrund von Baufälligkeit verboten ist, freiwillig. Die Kosten für den Hubschraubereinsatz werden ihnen aber in Rechnung gestellt, berichtete die Polizei am Donnerstag in einer Aussendung.

Kosten werden verrechnet

Ein Zeuge hatte gegen 21.15 Uhr die Polizei alarmiert, weil er am Flakturm das Licht einer Taschenlampe gesehen hatte. Für etwaige Erste-Hilfe-Leistungen sei der Hubschrauber angefordert worden. Der 24-jährige Mann und die beiden Frauen, 22 und 23 Jahre alt, gaben laut Polizei an, sie hätten sogenannte "Lost Places" (vergessene Orte, Anm.) fotografieren wollen und den Flakturm als interessantes Motiv empfohlen bekommen. Deswegen hätten sie vom Dach des Turms aus Fotos machen wollen. Dabei hätten sie allerdings nicht bedacht, dass das aufgrund der Baufälligkeit gefährlich sei.
 
Für den Einsatz des Polizeihubschraubers müssen die drei einen Pauschalbetrag bezahlen. Der Richtwert liegt dabei laut Polizei bei 53 Euro pro Minute.


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