Unbelehrbar – Wendy-Night-Stalker vor Gericht

Neuer Prozess gegen "Laufhauskönig"

Unbelehrbar – Wendy-Night-Stalker vor Gericht

Posten, Schimpfen und Drohen ist die große Leidenschaft von Peter L. Jetzt steht er deswegen wieder vor Gericht.

Wien. Ohne Staranwalt Niki Rast, der entnervt das Handtuch schmiss, muss sich der selbst ernannte Laufhauskönig erneut vor dem Richter verantworten. Angeblich wollte er sich selbst verteidigen, kommt jetzt aber doch mit einem Verfahrenshelfer. Zwei Monate saß der Ex von Wendy Night jetzt hinter Gitter, was seinem psychischen Zustand allerdings eher noch verschärft haben dürfte. Wie eines seiner Mobbing-Opfer, die bekannte Verteidigerin Astrid Wagner, erfuhr, versucht er jeden neuen Ankömmling im Grauen Haus negativ zu beeinflussen: „Willst du in den Häfen gehen, musst du nur diese Anwältin wählen.“

Zu den anderen Opfern zählt die Burlesque-Tänzerin Wendy Night, ein Porno-Magazin-Verleger oder ein Szene-Original, das er aktenkundig 1.300 Mal cybergemobbt und 14 Mal bedroht haben soll. Sollte Peter L. diesmal tatsächlich eine höhere Strafe ausfassen, könnte er der erste verurteilte Stalker sein, der zusätzlich auch eine Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher bekommt. Für den 47-Jährigen gilt die Unschuldsvermutung.



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