Spektakuläre Aktion

Urania: Kran hebt 2-Tonnen-Teleskop aus der Kuppel

30 Meter über dem Donaukanal – das ist die dramatische Kulisse für eine der ungewöhnlichsten Aktionen Wiens: Das alte Teleskop der Urania-Sternwarte muss raus, und zwar per Kran durch den Kuppelspalt! 

Das bestehende Fernrohr stammt aus dem Jahr 1980 und ist laut Michael Feuchtinger, Leiter der astronomischen Einrichtungen der Wiener Volkshochschulen, "schon ziemlich kaputt". Höchste Zeit für ein Upgrade! Die Urania besitzt ein Doppelfernrohr – das Linsenfernrohr bleibt, das Spiegelfernrohr fliegt raus.

Die Mega-Herausforderung: Zwei Tonnen durch die Kuppel

Das klingt einfacher als es ist: Das gesamte Teleskop wiegt zwei Tonnen – durch das Stiegenhaus geht da gar nichts! Deshalb wird ein Kran aufgebaut, der das Koloss durch den Kuppelspalt in schwindelerregender Höhe heraushebt. Spektakel garantiert!

Was bringt das neue Teleskop?

Das neue Fernrohr hat den doppelten Spiegeldurchmesser – das bedeutet doppelt so viel Licht, deutlich bessere Bilder und eine moderne Steuerung, mit der Objekte am Himmel viel schneller angefahren werden können. Für Sternengucker und Besucher ein absolutes Upgrade!

Im Herbst soll alles fertig sein

Die Urania-Sternwarte ist Österreichs älteste Volkssternwarte – seit 1910 in Betrieb. Fazit: Ein Wiener Wahrzeichen bekommt ein würdiges Upgrade!

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