U-Haft über Eltern verhängt

Weiter bangen um Schüttelbaby

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© Symbolbild (Getty)
Der Vater soll seine Tochter vor den Augen der Mutter fast zu Tode geschüttelt haben.
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Wien. Das erst zehn Wochen alte Baby, das vergangenen Freitag in akuter Lebensgefahr ins Donauspital geflogen wurde, liegt auf der Kinderintensivstation im Koma und ringt weiter mit dem Tod.

Wie berichtet, hatte das Mädchen gequengelt, worauf es der Kindsvater (31) mehrmals geschüttelt haben soll, um es ruhig zu stellen. Die 22-jährige Mutter war ebenfalls anwesend, schritt aber nicht ein. Bei der Untersuchung der massiven Verletzungen – unter anderem Knochenbrüche und ein Schädel-Hirn-Trauma – hatten die Ärzte sofort Verdacht geschöpft, dass der Säugling misshandelt worden war und die Polizei alarmiert. Nach anfänglichem Leugnen legten die Eltern, die am Mittwoch festgenommen wurden, allerdings ein Geständnis ab. Mittlerweile wurde über beide die U-Haft verhängt.

Falls es den Ärzten gelingt, das Baby zu retten, dürfte es jedoch sein weiteres Leben mit schweren Folgeschäden zu kämpfen haben. Laut Kinder- und Jugendhilfe, die das Paar kannte und auch betreute, haben sich keinerlei Hinweise auf eine massive Gefährdung des Babys gezeigt. Sonst wäre der Familie der Säugling abgenommen worden. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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