Mobilität im Alter

Wie bewegen sich Senioren durch die Seestadt?

Das aspern.mobil LAB der TU Wien startet im Auftrag der Wien 3420 aspern Development AG eine Studie zur Mobilität älter werdender Menschen und Senioren in der Seestadt.  

Die Studie untersucht, wie sich Senior*innen in aspern Seestadt fortbewegen, welche Orte sie frequentieren oder meiden und welche Wünsche sie für die Zukunft haben.

"Senioren nutzen und erleben den Stadtraum anders. Mit dem Älterwerden ändern sich viele Routinen. Diese veränderten Bedürfnisse finden in der Stadtplanung jedoch oft noch zu wenig Gehör“, führt Studienleiter Jakob Holzer aus.

"Mobilität ist ein Schlüssel für Lebensqualität – besonders auch im Alter. Die Seestadt will für Menschen in allen Lebensphasen gut funktionieren. Ältere Menschen haben andere Anforderungen an Wege, Aufenthaltsräume und Verkehrsmittel: Sicherheit, Barrierefreiheit, Übersichtlichkeit und kurze Distanzen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Mit der Studie des aspern.mobil LAB wollen wir ihr Mobilitätsverhalten besser verstehen und Verbesserungsbedarf identifizieren, um Mobilität und öffentlichen Raum so zu gestalten, dass Senior*innen selbstständig und aktiv im Stadtteil unterwegs bleiben können“, so Andreas Neisen, Projektleiter Mobilität der Wien 3420 aspern Development AG.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dialogorientiertem Studiendesign. Dieses schafft wertvollen Input für künftige Planungen und Gehör für die Anliegen von Seestädter*innen. „Für die Teilnahme an der Forschung suchen wir Interviewpartner*innen, welche uns von ihren alltäglichen Wegen und möglichen Barrieren in der Seestadt erzählen möchten“, freut sich Jakob Holzer auf Begegnungen im Stadtteil. Im Rahmen der Studie sammelt die Wien 3420 gemeinsam mit dem aspern.mobil LAB nach Untersuchungen zu Mobilitätsbedürfnissen junger Menschen erneut Ideen für die weitere Entwicklung des Stadtteils.

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