Mit Beginn der neuen Badesaison ergänzt eine neue Monatskarte das Dauerkarten-Sortiment der Wiener Bäder. Wer regelmäßig schwimmt, soll flexibler planen und dabei sparen können. Die Stadt erweitert damit ihr Dauerkarten-Angebot um ein Modell im Vier-Wochen-Takt.
Die Monatskarte gilt an allen städtischen Bäderstandorten - egal ob in Schwimmhallen oder im Freibad. Erhältlich ist sie ab 2. Mai direkt an der Badekassa.Für Erwachsene kostet die Karte 48,60 Euro. Das entspricht dem sechsfachen Tagestarif von 8,10 Euro. Die ermäßigte Monatskarte kostet 36,60 Euro, Jugendliche zahlen 27,60 Euro und Kinder 16,80 Euro. Die Staffelung richtet sich nach den jeweiligen Tagespreisen.
"Wiens Bäder tragen zur Lebensqualität aller Wienerinnen und Wiener bei. Umso wichtiger ist es, sie zu erhalten und ein attraktives Angebot zu garantieren. Wie etwa mit der neuen Monatskarte, mit der wir künftig allen Gästen Kostenvorteile bieten, ohne sich lang binden zu müssen", sagt Klima- und Bäderstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ).
Bereits mit 1. Jänner hat die Stadt die Eintrittspreise um 6,37 Prozent erhöht. Neben Einzelkarten gibt es weiterhin die Halbjahreskarte um 170 Euro (Erwachsene) sowie die Saisonkarte für Freibäder von Mai bis Mitte September um 283 Euro mit Kabine oder 167 Euro mit Kästchen. Die neue Monatskarte reiht sich nun zwischen Tageskarte und Langzeitmodellen ein und schließt die Lücke für alle, die sich nicht gleich für ein halbes Jahr oder eine ganze Saison binden wollen.
Frühschwimmen wird digitaler
Auch beim Frühschwimmen setzt die Stadt auf mehr Komfort. Tickets lassen sich bereits online vorab buchen. Ab Mai können Badegäste im Vorverkauf gleich 20 Eintritte gesammelt auf eine Wertkarte laden. Das verkürzt die Wartezeit an der Kassa und macht den Zugang einfacher.
Bauprojekte laufen weiter
Parallel laufen Bau- und Sanierungsprojekte weiter. Die neue Schwimmhalle im Höpflerbad entsteht bereits. Im Döblinger Bad erneuert die Stadt das Dach. Ende April startet die Dachsanierung im Hietzinger Bad, im Juli beginnt die umfassende Sanierung des Jörgerbades.