Der Wiener Würstelstand zieht ein klares Fazit aus dem Veganuary. Was als Experiment begann, geht nun in die Verlängerung. Zwei Standorte in der Josefstadt und am Alsergrund bieten auch im Februar ein rein veganes Sortiment an.
"Veganuary war für uns kein Statement, sondern ein Test", sagte Würstelstandbetreiber Mike Lanner. Die Rückmeldungen der Gäste waren eindeutig. Viele wollten das Angebot auch nach dem Jänner weiterhin nutzen. "Am Ende des Jänners war klar, die Frage ob vegane Wurst am Wiener Würstelstand Wurst sein darf ist größer als der Veganuary. Deshalb geben wir ihr mehr Zeit", erklärte Lanner.
Unter dem Titel WURST ISST WURST zeigen die Betreiber, dass veganes Essen auch am klassischen Würstelstand funktioniert. Dabei geht es nicht nur um zusätzliche Produkte. Das gesamte Sortiment an den beiden teilnehmenden Ständen wurde auf pflanzliche Zutaten umgestellt. Klassiker wie Käsekrainer, Debreziner oder Bosna bleiben im Angebot, nur eben ohne tierische Bestandteile.
Diese Würste wollen alle
Besonders beliebt ist die "Original Bosna", die 19 Prozent aller Verkäufe ausmacht. Verwendet wird ein Bio-Austernpilzwürstel von Hut & Stiel. Ergänzt wird es durch Estragonsenf, Petersilzwieberl, hausgemachtes Curry-Masala und ein Bio-Weckerl vom Mauracherhof. Dahinter folgt das "Southern Style Backhendl" mit frittiertem Austernpilz, Zitrus-Mayonnaise und eingelegter Zitrone. Auf Platz drei liegt der "Kimchi Dog" mit fermentiertem Kimchikraut, Gochujang-Mayonnaise und Tōgarashi.
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Nachschub im Februar
Bis Ende Februar sollen noch weitere Spezialitäten auf die Speisekarte kommen. Die Betreiber wollen zeigen, dass pflanzlicher Genuss ganz ohne Zeigefinger auskommt. Wer an der Pfeilgasse oder bei der Spittelau vorbeikommt, kann sich selbst überzeugen. Ohne Fleisch, aber mit viel Geschmack.