Song Contest

1. Mai-Skandal: Sozialistische Jugend fordert ESC-Ausschluss von Israel

Ein Plakat der SJ am 1. Mai sorgt für große Empörung. 

15 Tage vor dem Song-Contest in Wien sorgt die Sozialistische Jugend für einen Skandal. Die rote Jugendorganisation forderte bei der traditionellen 1.-Mai-Kundgebung auf einem Plakat den ESC-Ausschluss von Israel.

Vor der Oper marschierte am Freitag das Linksaußen-Lager auf: Mit Palästina- und Kommunisten-Fahnen, Anti-Israel-Plakaten der Linkswende und einem riesigen Banner, das unter anderem Karl Marx, Lenin sowie Stalin und Mao zeigte.

Demo Oper 1. Mai
© oe24

"Es lebe das internationale Proletariat", so die Kampfparole der radikalisierten Linken mit ihren Helden Stalin, Mao und Marx.   

Große Empörung

Die Empörung ist vor allem in den sozialen Medien groß. "Heute vor 45 Jahren (1.5.1981) wurde Wiens SP-Stadtrat Heinz Nittel von einem Attentäter einer palästinensischen Terrorgruppe ermordet", schreibt etwa Daniel Kapp auf X. "Er war Präsident der Österr.-Israelischen Gesellschaft. So ehrt die SJ im Jahr 2026 sein Andenken", kritisiert der Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft der Freunde der Hebräischen Universität Jerusalem und ehemalige Pressesprecher von Ex-ÖVP-Chef Pröll.

Im Zuge des Gaza-Krieges forderten mehrere europäische Länder den Ausschluss Israels aus dem ESC. Die Mehrheit der Mitgliedsländer entschied sich aber dagegen, wodurch etwa Spanien seinen Boykott erklärte. Die österreichische Regierung sprach sich wie auch die SPÖ gegen einen Ausschluss aus.

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