Kickl als Marionette von Orbán, Putin und Trump - die ÖVP fährt eine Plakat-Kampagne gegen FPÖ-Obmann Herbert Kickl.
Von Lob für Donald Trump ist in der FPÖ nunmehr nichts mehr zu hören. Dabei war Parteichef Herbert Kickl zu der Amtseinführung des US-Präsidenten eingeladen (er schickte seine Vertraute Susanne Fürst) und blaue Mandatare gaben sich bei den Republikanern die Klinke in die Hand. Doch seit dem Start des Iran-Krieges zieht man in der FPÖ diesbezüglich den Kopf ein. Auch die krachende Niederlage des in Korruptionsverdacht stehenden ungarischen Premiers Viktor Orbán - ein weiterer FPÖ-Verbündeter - machte keinen schlanken blauen Fuß.
- Wirbel um Anti-Kickl-Plakat mitten in Wien
- Causa ORF: Kickl spricht von "triebgesteuerten Lustmolchen"
- Babler und Kickl: Brutales Fernduell zum 1. Mai
Nun, an die blauen Verbindungen zu Orbán, Trump und Wladimir Putin erinnert jetzt eine Plakatkampagne, die Sujets sind entlang der Wiener Ringstraße zu bewundern - oe24 berichtete zuerst. Zu sehen: Die drei umstrittenen Machthaber sagen Kickl mit Botschaften wie „EU sabotieren“, „Freundschaftsvertrag! Krieg“ oder „Ich bombardiere! Ihr zahlt!“ ein. Die Botschaft darunter: „Österreich braucht echte Patrioten! Keine Marionetten.“
Nun, laut oe24-Infos fährt hier die ÖVP eine Kampagne gegen die Blauen - im Impressum ist denn auch die „Volkspartei“ zu lesen. Die Absicht ist klar: Man will Kickls eigentliche Vorbilder herzeigen, um die blaue Welle doch irgendwann zu bremsen.