Im Kampf um eine Verlängerung seiner Amtszeit geht FIS-Präsident Johan Eliasch auf einem Ticket des georgischen Verbandes in die Wahl am 11. Juni in Belgrad.
Das gab der Internationale Ski- und Snowboard-Verband bekannt. Der britisch-schwedische Unternehmer Eliasch steht seit 2021 an der Spitze der FIS. 2021 war er noch von den Briten ins Rennen geschickt worden. Diese setzen diesmal auf ihre Geschäftsführerin Victoria Gosling. Nachdem Eliasch auch eine Abfuhr aus Schweden erhielt, setzt der 64-Jährige jetzt auf Georgien.
Fünf Kandidaten
Brisant: Die Statuten der FIS schreiben vor, dass Wahlkandidaten "einen gültigen Reisepass der Staatsangehörigkeit ihres nominierenden Mitgliedsverbandes" besitzen müssen. Eliasch muss deshalb jetzt wohl Georgier werden.
Die Liste umfasst fünf Personen. Weitere Kandidatinnen und Kandidaten sind die Dänin Anna Harboe Falkenberg, Alexander Ospelt aus Liechtenstein und der US-Amerikaner Dexter Paine. Für das FIS-Council bewirbt sich mit Michael Huber ein Österreicher für die Wiederwahl. Der 61-jährige Präsident des Kitzbüheler Ski-Clubs gehört dem Gremium seit 2024 an.