Grüne Jugend hetzt gegen Kurz

Fridays-For-Future-Demo

Grüne Jugend hetzt gegen Kurz

Die Bewegung "Fridays For Future" kündigt für Freitag eine Demonstration vor dem Bundeskanzleramt an und die Grüne Jugend macht auf Social-Media bereits Stimmung gegen das erst heute präsentierte Regierungsprogramm.
Wien. Die Bewegung "Fridays For Future" kündigt für Freitag eine Demonstration vor dem Bundeskanzleramt an und die Grüne Jugend macht auf Social-Media bereits Stimmung gegen das, erst heute präsentierte, türkis-grüne Regierungsprogramm. Den Klimaschützern ginge es hauptsächlich um raschere Ökologisierung des Steuersystems – Der derzeitige Plan sieht das für 2022 vor. Laut "Fridays For Future" entspreche dies "nicht der Dringlichkeit der Lage". 
 
Währenddessen scheint es auch innerparteiliche Probleme bei den Grünen zu geben. Schwärmte Werner Kogler erst Donnerstagnachmittag von dem respektvollen Umgang zwischen türkisen und grünen Verhandler, weht aus den Reihen der Grünen Jugend ein anderes Lüftchen daher. Ein Posting der "Grünalternativen Jugend" wirft der ÖVP und vor allem Sebastian Kurz eine Politik der "rassistischen Erzählung" vor:
 

© Screenshot (Facebook)

 
"Die ÖVP verkündet den Abschluss der Regierungsverhandlungen. Und kündigt an, "die illegale Migration bekämpfen" (!) und "Grenzen schützen" zu wollen. Wenn EINES nicht passieren darf, dann dass die rassistische Erzählung der Kurz-ÖVP Konsens wird. Wenn wir Grüne da nicht dagegen halten, dann zahlt sich keine Regierungsbeteiligung der Welt aus.", lautet das Posting.
 
 

"Fridays For Future" kündigen Mega-Demo für Freitag an

 
Die Klimabewegung Fridays For Future hat nach der Vorstellung des türkis-grüne Regierungsprogramms für den morgigen Freitag eine Demonstration in Wien angekündigt: Um 13.00 Uhr soll eine Menschenkette um das Bundeskanzleramt gebildet werden, unter anderem weil Ökologisierung des Steuersystems ab 2022 "nicht der Dringlichkeit der Lage" entsprechen würde.
 
"Denn erst, wenn die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels und globale Klimagerechtigkeit gesichert sind, werden unsere Klimaproteste ein Ende finden - Und davon sind wir, mit Blick auf die österreichischen Emissionen 2019, noch weit entfernt", teilte Anika Dafert von Fridays For Future Salzburg am Donnerstagabend in einer Aussendung mit. Man könne nicht noch zwei Jahre ungenutzt verstreichen lassen, da die Emissionen ab 2020 radikal sinken müssten. Man begrüße jedoch die geplanten Klimaschutz-Maßnahmen im Regierungsprogramm.

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