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Proteste in ganz Österreich

Klima: 30.000 Schüler bei Mega-Demo

 

„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsre Zukunft klaut!“, skandierten die Schüler am Freitag auf der Klima-Demo. In ganz Österreich bestreikten rund 30.000 Kinder den Schulbesuch und gingen auf die Straße, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.

Allein am Wiener Heldenplatz waren es laut den Veranstaltern „Fridays for Future“ 25.000 Teilnehmer. Die Polizei zählte 10.500 Schüler. In Innsbruck füllten 4.000 junge Demonstranten die Maria-Theresien-Straße, in Linz waren mit 3.000 Schülern mehr als erwartet dabei. In Bregenz ließen 1.500 Protestierende ihre Handywecker läuten: „Es ist 5 vor 12.“

Fridaysforfuture Schüler Demo Klima-Demo © APA/GEORG HOCHMUTH

Architekt kam mit seiner sechsjährigen Tochter

„Neben den Schülern kamen auch Eltern der Plattform „Parents for Future“ zur Demo. „Wir wollen unsere Kinder unterstützen“, erklärt Christian Zauner, warum er hier ist. Der Architekt Peter Schubert ist mit seiner sechsjährigen Tochter Clara, die noch gar nicht in die Schule geht, gekommen: „Sie hat zum Thema Klima etwas auf KiKA gesehen, deswegen habe ich mich entschlossen, mit ihr herzukommen.“

Fridaysforfuture Schüler Demo Klima-Demo © APA/GEORG HOCHMUTH

Darf man schwänzen? In etlichen Schulen, vor allem in Niederösterreich, war es Thema, ob die Schüler fürs Klima streiken dürfen. 
Merlin (17) aus dem BG Schwechat sagt: „Ich kümmere mich nicht wirklich um die Meinung der Lehrer dazu. Der Klimawandel wartet auch nicht, bis die Schule aus ist.“

Initiatorin Katharina Rogenhofer zeigte sich jedenfalls überwältigt: „Am Wiener Heldenplatz wurde heute Geschichte geschrieben!“, jubelte sie.

Fridaysforfuture Schüler Demo Klima-Demo © APA/GEORG HOCHMUTH

Fridaysforfuture Schüler Demo Klima-Demo © APA/GEORG HOCHMUTH

Präsident und Kanzler 
zeigten sich angetan

Bundespräsident Alexander Van der Bellen zeigte sich ganz begeistert: „Ihr jungen Leute gebt mir Hoffnung.“ Bundeskanzler Sebastian Kurz ließ ausrichten, er teile das Anliegen: Es sei wichtig, dass junge Leute mitreden und mitgestalten wollen.

Elisabeth Köstinger © Facebook/Elisabeth Köstinger

Köstinger trifft Demo-Aktivisten

Am kommenden Montag empfängt ÖVP-Umweltministerin Elisabeth Köstinger die Organisatoren des Klima-Streiks. „Hier erhebt eine Generation ihre Stimme, für die der Kampf gegen den Klimawandel und seine Folgen essenziell ist. Unsere Türen sind jederzeit offen für die Anliegen“, sagt sie.

Klima-Heldin kommt im Mai zum Gipfel nach Wien

Die Erfinderin des Schulstreiks kommt im Mai nach Österreich. Die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg wird beim R20-Gipfel von Arnold Schwarzenegger am 28. 5. auftreten. Schwarzenegger selbst hatte sie via Twitter eingeladen. Thunberg wird bei der Konferenz eine Rede halten. Und sie wird anschließend ein paar Tage in Wien bleiben, um mit den österreichischen Schülern am darauffolgenden Freitag zu demonstrieren. Das kündigte Lena Schilling, Mitorganisatorin der „Fridays for Future“-Demos, am Freitag bei Fellner! Live auf oe24.TV an.

Greta Thunberg © Getty Images

 

in 123 Ländern: Schülerdemonstrationen von Vanuatu bis London

Der Klima-Streik fand am Freitag in 123 Ländern weltweit statt. 2.000 Kundgebungen gab es insgesamt. Unter dem Motto „Fridays for Future“ gab es in Metropolen wie Rom, London, Manila, Neu-Delhi oder Athen sowie in Dutzenden deutschen Städten Veranstaltungen. Den Start machten Schüler der südpazifischen Insel Vanuatu, die durch den Klimawandel bedroht ist.

Panik. In Stockholm ging die Erfinderin des Klima-Streiks, Greta Thunberg, mit ihren Schulkollegen auf die Straße. In einem Beitrag für den englischen Guardian schrieb sie, an Politiker weltweit gerichtet, die ihrer Ansicht nach zu wenig handeln: „Wir wollen, dass ihr in Panik geratet und handelt.“ „Make the world Greta again“ war auch das Motto der Klima-Proteste. In Großbritannien gingen Schüler in mehr als 100 Städten auf die Straße. Zahlreich waren die Proteste der Jugendlichen auch in Italien. In Rom fand die Demonstration vor dem Kolosseum statt. Debora Knob

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